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Ausschnitt aus dem Plan «Massnahmen Fussgänger».

Mobilitätskonzept Freizeitverkehr Greifensee

Projektinformation

Freizeitverkehr ist eine Herausforderung für zentrums-nahe Erholungsräume. Im Rahmen der Strategie Freizeit-verkehr unterstützt das Bundesamt für Raumentwicklung ARE das Mobiltätskonzept Greifensee als Modellvorhaben. Unter der Federführung der Greifensee-Stiftung arbeiten die betroffenen Gemeinden und Planungsregionen zu-sammen mit dem Kanton Zürich ein umsetzbares Ver-kehrskonzept aus.

Am Modell Greifensee wird aufgezeigt, wie mit den unterschiedlichen Schutz- (Naturraum) und Nutzungs-bedürfnissen (Erholung) umgegangen werden kann.
 
  • Die Schutzverordnung Greifensee wird respektiert.
  • Das Freizeitangebot wird nicht erweitert,
  • Die Rahmenbedingungen werden verbessert.
 

Projektdaten

Auftraggeber: Greifensee-Stiftung, Uster

Kontaktperson: Thomas Rubin

Zusammenarbeit mit Büro Gossweiler Ingenieure AG

Zeitraum: 2003–2004
 

Kenndaten Region:

Gemeinden: 8
Einwohner 2002: 80'000
Beschäftigte 2002: 43'000
Fläche: 9085 ha
 
Grundsätze für den Freizeitverkehr:
Aufgrund der detaillierten Analyse sind Mobilitätsmodelle ausgearbeitet worden. Ein Modell befasst sich insbesondere mit den kurz- bis mittelfristig umsetbaren Massnahmen. Diese sind im Aktionsplan vertieft worden und umfassen 10 regionale Aktionen in den Bereichen:
  • öffentliche Parkplätze
  • öffentlicher Verkehr
  • Signalisation und Information

Im weiteren sind 18 kommunale Aktionen beschrieben. Diese beinhalten Fuss- und Radwegverbindungen, die Umgestaltung von Ortsdurchfahrten, Vorranggebiete für Fussgänger und die Mehrfachnutzung von privaten Parkierungsanlagen. Für die Umsetzung ist die Koordination und Zusammenarbeit der Gemeinden unerlässlich.