Hans Marti – Pionier der Raumplanung

Ein Buch über unseren Firmengründer, herausgegeben von Claude Ruedin und Michael Hanak.

Bild "Buch_HansMarti_Titelblatt.jpg"Hans Marti (1913–1993) gehört zu den wichtigsten Pionieren einer systematisierten Orts- und Regionalplanung im 20. Jahrhundert. Unterschiedlichste Methoden und Instrumente hat er im Rahmen seiner vielseitigen Tätigkeit erprobt und angewandt. Unter anderem war er auch Mitarbeiter und Vorstandsmitglied der VLP-ASPAN.

Das Buch enthält eine Auswahl grundlegender Originaltexte Hans Martis mit Plänen und Karikaturen. Die umfassende Beratungstätigkeit Martis wird in kommentierten Beispielen vor Augen geführt und so ein Einstieg in die Methodik eines verantwortungsbewussten Planers vermittelt, die bis heute eine hohe Aktualität besitzt.

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Hans Marti, Pionier der Raumplanung, Herausgegeben von Claude Ruedin und Michael Hanak, mit Beiträgen von Martina Koll-Schretzenmayr, Martin Lendi, Angelus Eisinger, Michael Koch, gta-Verlag, Zürich, 2008, 224 Seiten, ISBN 978-3-85676-236-0, Fr. 48.00
 


Im ersten Teil des Buches lesen Sie «Ein Leben für die Raumplanung – Autobiografische Notizen von Hans Marti». Dann erinnert sich Martin Lendi an zwei unvergessliche Begegnungen und Martina Koll-Schretzenmayr positioniert Hans Marti in den Anfängen der schweizerischen Landesplanung.

Der zweite Teil des Buches ist dem Städtebau gewidmet und dem Entwickeln planerischer Werkzeuge. Die Einführung «Gestaltungswille und Gestaltungsfreiheit» ist von Michael Koch verfasst. Es folgen Aufsätze von bleibendem Wert aus der Feder Hans Martis: «Probleme des schweizerischen Städtebaus», «Die geschlossene Bauweise – eine kleine Betrachtung», «Wohndichte», «Der Ausnützungs koeffizient als Mittel zur Begrenzung der baulichen Ausnützung von Grundstücken», «Freifläche und Ausnützung», «Erhöhte Ausnützung im Baugebiet», «Es liegt was in der Luft», «Gedanken zur Beurteilung von Hochhausprojekten», «Der Schattenwurf von Gebäuden». Claude Ruedin und Michael Hanak untermauern dies an von Hans Marti durgeführten Planungen: Stadtplanung Zofingen, Stadtplanung Chur, Bauordnung der Stadt Aarau, Wohnsiedlung Telli, Aarau.

Im dritten Teil des Buches zu Orts-, Regional- und Landesplanung geht es ums Planen mit gesamtheitlicher Sicht. Das einführende Plädoyer für eine gesamtheitliche Raumplanung stammt wiederum von Michael Koch. Die drei Aufsätze von Hans Marti «Zur Planung und Gestaltung der Schweiz»,
«Erfahrungen und Zukunftsaufgaben der schweizerischen Landesplanung», «Aus der Praxis der Ortsplanung» werden illustriert durch die Regionalplanung Baden, die Regionalplanung Birrfeld und die Quartierstudie Hottingen, Zürich.

Der letzte Teil dreht sich um den Heimatschutz: Erhalten, Vorsehen und Neues schaffen. Nach der Einführung «» von Claude Ruedin und Michael Hanak folgen wiederum drei Aufsätze Martis, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben: «Heimatschutz und Landesplanung», «Baufragen der Altstadt» und «Die Planung des schweizerischen Nationalstrassennetzes». Wie dies von Hans Marti in der Praxis umgesetzt wurde, zeigen die Beispiele Untersuchungen der Zürcher Altstadt, Kernzonenplanung Muttenz, Umfahrung von Murten und Umfahrung von Faido, allesamt sorgfältig recherchiert von Claude Ruedin und Michael Hanak.

Angelus Eisinger schliesst das Standardwerk ab mit einer Betrachtung zu Hans Marti und die Frage nach der Stadt – Diagnosen, Positionsbezüge, Akzente und Manifestationen. Selbstverständlich wird der gewichtige Band mit einer ausführlicher Liste an ausgewählter Literatur und einer Werkliste abgerundet.