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Aufnahme des Modells «Gestaltungsplan Hohfuren»

Uster Hohfuren

Projektinformation

In der Stadt Uster liegt die Hohfuren, eine 15 ha grosse, unüberbaute Fläche an zentrumsnaher Lage. In der kommunalen Richtplanung ist für die ehemalige Reservezone Hohfuren eine Gestaltungsplanpflicht vorgeschrieben.

Unser Team hat im Auftrag des Stadtrates den Gestaltungsplan erarbeitet, dies in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Planung Uster, den zuständigen städtischen Kommissionen und den Grundeigentümern. Der Gestaltungsplan zeigt die zukünftige städtebauliche Struktur auf. Bei der Planung legten wir Wert darauf, nur grundeigentümerverbindlich festzulegen, was von öffentlichem Interesse ist.
 

Der Gestaltungsplan weist folgende Hauptelemente auf:

Projektdaten

Auftraggeber: Gemeinde Uster

Kontaktperson: Thomas Meier

Zusammenarbeit mit Büro Buchmann Partner, Bauingenieure und Planer

Zeitraum: 1990–1995

Arealfläche: 15 ha

Nutzung: Wohnen, Wohnen/Gewerbe, öffentliche Bauten

Bauliche Dichte:
Ausnützungsziffer (altrechtl.) 0.6,
3 Vollgeschosse,
1 Dachgeschoss

Spezielles: Grosses Erholungsgebiet mit ökologischer Ausgleichsfläche
  • Vorwiegend Sektoren für Wohnbauten
  • Gemischte Gewerbe-/Wohnbauten an lärmbelasteten Randlagen
  • Landzuteilung so, dass die Stadt ein zusammenhängendes Grundstück für die geplante kantonale Mittelschule bekommt
  • Grosses öffentliches Erholungsgebiet mit dem Eselbach als "Grat" und dem Zellweger-Weiher als weicher Abschluss
  • Ökologische Ausgleichsflächen längs dem Eselbach. Dachentwässerung über offene, naturnahe Gräben in diesen Bach
  • Eine naturnahe Aussenraumgestaltung mit darin integrierter Erschliessung (Sackstrassen, um Durchgangsverkehr zu vermeiden)


Projektbeschrieb auf der Referenzliste des SIA

Lesen Sie dazu auch den Vortrag Politique urbaine et habitat (in französischer Sprache), wie die Stadt Uster durch sorgfältige Ortsplanung, unterstützt durch unser Büro, 2001 den Wakker-Preis gewann.
 

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